Open-Source-Software im Unternehmen: was der Betrieb tatsächlich verlangt
Open Source kostet keine Lizenzgebühr je Nutzer. Der Betrieb kostet trotzdem etwas, nur an anderer Stelle. Sechs Fragen, die zeigen, ob Sie ihn selbst tragen können.
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Open Source
6 Fragen
entscheiden, ob Sie Open-Source-Software im eigenen Haus betreiben sollten
ByePast
Sechs Fragen zum Eigenbetrieb
Nur anhaken, was heute schon läuft
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Dann ist der Eigenbetrieb heute noch keine belastbare Grundlage. Das ist kein Urteil über Ihren Betrieb, diese Punkte sind auch in größeren IT-Abteilungen selten vollständig erfüllt.
Open-Source-Software betreiben lassen
Wir hosten, aktualisieren und überwachen Ihre Open-Source-Anwendungen, in Deutschland oder auf Ihren eigenen Servern.
Hosting in Deutschland oder Betreuung im eigenen Haus
Aktualisierungen, Überwachung und geprüfte Sicherung
Vereinbarte Reaktionszeit, nach Schwere gestaffelt
Herausgabe Ihrer Daten in einem offenen Format, jederzeit
Open-Source-Software hat für Unternehmen zwei handfeste Vorteile: keine Lizenzgebühr je Nutzer und keine Bindung an einen einzelnen Hersteller. Beides stimmt und beides ist ein guter Grund.
Was dabei regelmäßig untergeht: Der Wegfall der Lizenzgebühr verschiebt die Kosten, er beseitigt sie nicht. Was der Hersteller einer gekauften Anwendung im Preis mitliefert, müssen Sie bei Open Source selbst erbringen oder einkaufen.
Was an die Stelle der Lizenzgebühr tritt
Server und Infrastruktur, auf denen die Anwendung läuft
Einrichtung, Einstellung und Übernahme der Altdaten
Sicherheitsaktualisierungen, zeitnah und nicht erst zum Quartalsende
Überwachung, Sicherung und ein geprüfter Weg zurück
Jemand im Haus, der das kann, und eine Vertretung für diese Person
Der letzte Punkt ist der teuerste und in kleinen Betrieben der knappste.
Können Sie den Betrieb selbst tragen?
Das ist die Frage, an der die Entscheidung tatsächlich hängt, nicht der Vergleich zweier Angebote. Haken Sie an, was in Ihrem Betrieb heute schon zutrifft.
Drei Wege, und wann welcher passt
Eigenbetrieb
Maximale Kontrolle und volle Datenhoheit. Sie tragen dafür Verfügbarkeit, Sicherheit und Aktualität selbst. Sinnvoll, wenn die Liste oben weitgehend abgehakt ist.
Betrieb durch einen Dienstleister, gehostet in Deutschland
Sie nutzen dieselbe Software, den Betrieb übernimmt jemand anderes. Aktualisierungen, Überwachung und Support laufen nach einer vereinbarten Reaktionszeit. Die Unabhängigkeit von einem Hersteller bleibt, weil die Software dieselbe bleibt.
Betrieb im eigenen Haus, betreut von außen
Die Anwendung läuft auf Ihren Servern, betreut wird sie von außen. Der Weg für Betriebe, deren Daten aus vertraglichen oder branchenrechtlichen Gründen das Haus nicht verlassen dürfen.
Hinweis
Die Wahl zwischen diesen drei Wegen ist nicht endgültig. Ein Wechsel ist bei Open Source deutlich einfacher als bei gekaufter Software, weil Sie die Anwendung und Ihre Daten in jedem Fall behalten. Genau das ist der Punkt, an dem sich Open Source im Nachhinein auszahlt.
Woran Sie einen brauchbaren Betreuungsvertrag erkennen
An drei Angaben, die entweder darin stehen oder nicht:
In welcher Frist auf eine Störung reagiert wird, getrennt nach Schwere. Eine Angabe ohne Einteilung ist keine.
Innerhalb welcher Frist Sicherheitsaktualisierungen eingespielt werden.
Wie Sie Ihre Daten wiederbekommen, wenn Sie den Vertrag beenden. In welchem Format, in welcher Zeit, zu welchen Kosten.
Fehlt der dritte Punkt, haben Sie die Herstellerbindung nur ausgetauscht.